Zum Gameplay: Etwas sehr unübersichtlich fand ich das Game beim ersten Durchlauf schon, was auch daran liegt, dass man sich ziemlich selbst überlassen fühlt, wo man die Geschichte fortsetzt. Frei begehbare Level sind was schönes, aber nicht, wenn man sich in der freien Auswahl dauernd verläuft. Gradlinigkeit hätte hier am Anfang dem Game gut getan. Gut, es ist ok, wenn man dem Spiel folgen kann, ohne die Konsole auszuschalten! Eine längere Spielpause garantiert hier aber einige Kopfkratzer (wo ging's auch noch weiter?)
Nichts desto trotz ist dieses Spiel aber ein Muss in der Sammlung eines Jump´n Run Fans. Bunte, abwechslungsreiche Welten und knifflige Aufgaben machen dieses Game richtig spielenswert. Z. b. begegnet man Affen, die eine Palme schwingen, andere Affen die auf einem Baum hocken, Nashörner und Schafen , und soll mal probieren, welche Kombination richtig ist…. also richtig was fürs Köpfchen… wer weiterkommen will, muss halt nachdenken…. ;) Nebenbei sackt man noch ein Sandboard und ein Snowboad ein, womit man rein Spaßeshalber Federn und Yorbels einsammeln kann.
Anfangs bekommt Tak eine primitive Keule, die den Gegnern Schaden zufügt, aber nicht besonders kräftig ist. Dann kommt der Sprungstab, der Tak weiter hüpfen lässt. Im Verlauf kommt dann die wichtige Zauberrassel, die schlagreicher ist und die auch Yorbels, Tikis und Juju-Mächte erkennen lässt. Die Zauberrassel erhält man, wenn man 9 Jubu-Pflanzen gesammelt hat. Danach sind 100 Yorbels zu sammeln und Tikis zu suchen, die in den passenden Schrein gesteckt werden müssen. Nebenbei sollte man auch Ausschau nach den Juju-Mächten halten, die Extra-Fähigkeiten bringen, wie den Heiltanz, oder auch ein Fernrohr und weitere nützliche Sachen. Sind die 100 Yorbels gesammelt, bekommt Tak das Amulett des Meisters, und muss noch einige Level durchlaufen, bevor er auf den gefürchteten Tlalok trifft.
Fazit: Wenn man sich das erste Mal durchgewuselt hat durch dieses Game, ist es eine Freude, es ein zweites, drittes…… mal zu spielen!!!
Kommentare:
Was anfänglich als eher kindliches Spiel erscheint, entpuppt sich im Spielverlauf als kniffliges und abwechslungsreiches Game. - Sonnie
Story: Unser kleine Schamane Tak pennt jetzt schon 16 Tage durch und hat einen sehr seltsamen Traum. Er muss eine Prinzessin befreien. Dies verklickert ihm zumindest ein Traum-Juju. Tja, er hat keine andere Wahl und muss sie retten obwohl er überhaupt nicht davon begeistert ist, da dieser „Prinzessinen-retten-Quatsch“ ja ein alter Hut ist und immer in Träumen passiert. Wenn Tak mal die erste Hürde in der Traumwelt geschafft hat wacht er mal auf und sieht dass Lok (Jobolbas Lehrling) und Jibolba (der Dorfälteste) vor ihm stehen. Denen berichtet er nun was alles gerade passiert ist und Jibolba fasst den Entschluss erstmals zu seinen Bruder – einen Traumspezialisten – zu gehen. Doch dieser eine Traum hat ein größeres Ausmaß als es man sich anfangs gedacht hat…
Gameplay:Die Steuerung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Kämpfe laufen entweder mit Juju-Macht ab oder Nahkampftricks. Eingesammelte Federn die überall verstreut herumliegen geben wieder Gesundheit oder Mana zurück. Genauso wie Teil 1.
Nur muss man in Tak 2 VIEL mehr machen als nur stumpfes Sammeln was im Vorgänger die Devise war.
Nun hat man nun die Fähigkeit sich in Tiere zu verwandeln. Ein Bär ist stärker, ein Flughörnchen kann über große Klippen gleiten, ein Frosch kann schneller schwimmen und ein Wildschwein hält die extreme Hitze länger aus. Natürlich darf der böse, sarkastische Humor in Tak nicht fehlen. Der ist noch mehr ausgeprägt als in Teil 1.
Sound, Snychros und Musik: Die Klänge von Tak 2 sind wieder typisch dschungelartig und beleben die ganze Spielwelt. Klasse.
Die Stimmen sind einfach wieder der Hammer!
Wasserfälle, Windpfeifen, Eisknacken. Einfach nur cool.
Fazit: TAK IS BACK !! Und ist NOCH besser als sein Vorgänger. Die Story macht Fun und außer ein paar Frustmomenten ist dieses Spiel mal wieder sein Geld 100%ig wert.
Kommentare:
Hat an Witz nichts einbüßen müssen. Die Traumwelten sind ein wenig düster gehalten, aber das ist halt Geschmackssache. Sich in verschiedene Tiere verwandeln zu können macht das Game super-abwechlungsreich. -Sonnie
Spaß machen hier die wechselnden Charaktere: Man kann wählen, ob man Tak oder Lok spielen möchte, im Endeffekt sind aber beide Charaktere wichtig zum Weiterkommen. Am Anfang kann Lok Tak an Stellen werfen, die er alleine oft nicht erreichen kann. Muss einer der Charaktere z. B. auf einer Plattform stehen bleiben, um der zweiten den Weg frei zuräumen, kann der eine dem anderen befehlen, stehen zu bleiben. Ist die Hürde geschafft, kann der Partner dann gerufen werden, der Charakter gewechselt und dem Partner wieder weitere Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Da im Spiel die Zeit mitläuft, muss man recht schnell sein, kann sich aber zwischenzeitlich viele Zeit-Bonis einheimsen. Ist die Zeit abgelaufen, kann man auch ohne Zeitlimit das Level beenden, was aber bedeutet, keine Zeitpunkte aufs Konto zu bekommen. Ist der erste Tempel geschafft, muss man seine Punkte gesammelt haben, sonst heißt es: die Level wiederholen, bis die erforderlichen Punkte erreicht sind.
Alleine ist dieses Spiel zwar durchaus zu meistern, aber da man 2 Charaktere im Wechsel spielen muss, auch zeitraubend, was sich natürlich auf dem Zeitkonto wiederspiegelt. Zu zweit macht dieses Game richtig fun!! Geteilter Bildschirm und jeder geht getrennt seinen Aufgaben nach, so kriegt man richtig Vorsprung und vor allem Punkte
Interessant sind auch die Nebenaufgaben die man in fast allen Leveln finden kann, man bekommt dort unter anderem auch extra Rezepte, die nach Mischung nicht wie in Teil 2 in Mini-Games umgewandelt werden, sondern Taks und Loks Fähigkeiten erhöhen wie Gesundheit, Kraft der Waffen und Erhöhung der Mana-Magie.
Im Spielverlauf bekommen Tak und Lok aber auch noch verschiedene Fähigkeiten dazu, so kann Lok sich mit Hilfe von Mana-Magie selber heilen und wenn Tak nah bei ihm steht, wird er gleich mitgeheilt. Tak bekommt die Fähigkeit, Lok zu sich zu ziehen. Das ist praktisch, denn Lok kann Tak an höher gelegene Stellen werfen, was aber nicht heißt, dass Lok hinterher kommen kann. Tak zieht ihn dann einfach zu sich. Weitere Zugaben: Tak kann ein explosives Fass heraufbeschwören, Lok kann Gegner provozieren oder vollstinken
Fazit: Alleine: macht Spaß Zu zweit: Fun ohne Ende!!!!!